Was braucht ein erfolgreiches Probenwochenende? Ein (improvisiertes) Sofa, eine Gartenschere, ein Glas Milch – und mindestens einen Toten. Zumindest in unserem Fall.

Für unser neues Stück „Samstag, der 13.“, eine irrwitzige Krimi-Komödie mit Hang zum Absurden (Zusammenfassung), haben wir uns in Grainau ein Wochenende eingeschlossen – freiwillig! Ziel: Szenen durchackern, Morde optimieren, absurde Verhöre perfektionieren.

Anreise aller Verdächtigen, Opfer und Ermittler am Freitag. Dann Probenraum gestalten, Requisiten positionieren, Getränkevorrat verdoppeln. Und spätestens nach den ersten Szenen wird klar: Dies ist kein normales Wochenende. Was dann am Samstag (nicht der 13.) als harmloser Probenvormittag beginnt, endet in wilden Verhören, schrägen Dialogen, Verdächtigungen und einem dramatischen „Abgang mit Gartenschere“. Am letzten Tag werden die Figuren dann zwar konkreter, die Beziehungen zwischen ihnen aber auch immer irrsinniger. Und das Opfer ist jetzt endlich auch überzeugend tot.

Das Wochenende war kriminell gut: ein wenig Slapstick, viele Lacher, und ein Ensemble, das sich nicht nur verdächtig gut versteht, sondern auch verdächtig textsicher wirkt.

Das Fazit: „Samstag, der 13.“ ist kein gewöhnlicher Krimi und das waren keine gewöhnlichen Proben. Wir haben geschwitzt, gelacht, mit dem Text gekämpft – und uns gegenseitig (gespielt!) gemeuchelt, verdächtigt und überführt.